Tipp 10: Burger-Menü
starring Monika Reichardt

Smartphones und Tablets stellen Webdesigner immer wieder vor neue Herausforderungen. Denn die Inhalte müssen optisch an die kleineren Displays angepasst werden. Um das zu erreichen, sind mittlerweile die sogenannten (Ham)burger-Menüs sehr beliebt.

Was sich wie ein verlockendes Angebot einer Fast-Food-Kette anhört, ist in Wirklichkeit eine raffinierte Art der Navigation auf kleinen Bildschirmen. Denn beim Klick auf das Symbol, das meist drei übereinander liegende Striche in einem Kasten zeigt, öffnet sich das Website-Menü.

Das Symbol ähnelt einer Liste – oder eben einem Burger mit drei Schichten. Da das Burger-Menü mittlerweile weit verbreitet ist, benutzen es viele schon ganz unbewusst zum Einblenden der Navigation. Doch das raffinierte Icon ist keine neue Erfindung. Es wurde bereits in den 1980er Jahren vom Designer Norm Cox erfunden und sollte ursprünglich dem Kontextmenü ähneln, das sich öffnet, wenn wir die rechte Maustaste drücken.

Mittlerweile gilt das Burger-Menü als Alternative zum klassischen offenen Navigationsmenü, das zwar deutlich überschaubarer, aber gleichzeitig weitaus platzintensiver ist. Sowohl mobile Seiten als auch Desktop-Seiten hat das kleine Symbol erobert, denn es lässt Websites aufgeräumter wirken und bietet neue Gestaltungsmöglichkeiten. Durch Klick oder Touch auf das Burger-Menü öffnet sich der Navigationsbaum. Von hier aus kann man den gewünschten Inhalt auswählen und das Menü schließt sich wieder.

Diese geniale Funktion nutzen mittlerweile unzählige Websites und sogar Desktop-Applikationen. Kein Wunder, denn diese Art der Navigation ist problemlos erweiterbar, lässt sich fast überall einsetzen und spart vor allem jede Menge Platz, was besonders im mobilen Bereich ein großer Vorteil ist.

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