Tipp 14: Sind Designer ganz sauber?
starring Frau Homi

Werbedesigner, Grafikdesigner und Webdesigner – was verbindet diese Berufsgruppen? Sie alle werden mit Apple Produkten in Verbindung gebracht.

Dass Webdesigner eine Vorliebe für Apple haben liegt daran, dass in den 80er- und 90er-Jahren die Hard- und Software dieses Herstellers besser an die Anforderungen von Kreativen angepasst waren als die des großen Konkurrenten. Unternehmen, die Software für Designer entwickelten, arbeiteten sehr eng mit Apple zusammen und optimierten dementsprechend ihre Programme für diese Rechner. Heutzutage funktionieren all diese Anwendungen systemübergreifend auf Apple- wie auch auf Windows-Rechnern gleichermaßen gut.

Da erfahrene Designer und Illustratoren aus ihren Studentenzeiten noch an Apple Computer gewöhnt sind, und eine Umstellung auf Windows schwerfallen kann, was der Motivation und auch dem Arbeitsergebnis nicht förderlich wäre, wird Apple in diesen Branchen weiterhin präferiert. So stellt sich die Frage, ob Gewohnheit als Grund für die ausschließliche Benutzung von Apple Systemen ausreicht.

Apple Computer mögen zwar mehr Stil und ein „angesagteres“ Image haben, sind aber bei der Anschaffung gleichzeitig mit einem deutlich höheren finanziellen Aufwand verbunden. Das bedeutet, dass Unternehmen zwischen Wirtschaftlichkeit und Prestige abwägen müssen. Aufgrund des geringeren Preises von Windows PCs können die Arbeitsrechner häufiger durch neue, aktuelle Hardware ersetzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, Windows PCs einfach und relativ günstig individuell zu konfigurieren oder nachzurüsten. Es läuft also – neben den Kernfaktor „User“ – auch auf eine Kosten-Nutzen-Kalkulation hinaus.

Der Computer ist das wichtigste Werkzeug jedes Mitarbeiters einer Werbeagentur. Wir arbeiten generell mit beiden Arten von Rechnern – so schaffen wir die optimalen Bedingungen für alle unsere Mitarbeiter. Und für unsere Kunden, für die es zwei wesentliche Gesichtspunkte gibt:

  1. Die Funktionalität und Aktualität der vorhandenen Hard- und Software zur effizienten Arbeit, die wir, als Auftragsnehmer, zur Verfügung haben.
  2. Die Kompatibilität beim Austausch von Daten und der Optimierung von digitalen Medien – z. B. Websites, welche auf unterschiedlichen Systemen auch unterschiedlich angezeigt werden können. Durch den Einsatz von „Macs“ und Windows-PC können wir beides garantieren.

Aus unserer Sicht sind daher Werbeagenturen, die ausschließlich mit Apple Computern arbeiten, nicht ganz sauber: Sie verzichten auf zusätzliche Leistungsfähigkeit und auf Kompatibilität.
Von Kritikern werden diese treuen Apple-Fans gerne als „iSheeps“ bezeichnet.

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