Win-Win-Situationen durch Kooperationen mit Bildungseinrichtungen

Eine enge und nachhaltige Kooperation mit Bildungseinrichtungen bietet zahlreiche positive Aspekte. Neben dem Austausch von Wissen und Perspektiven ergeben sich oft zusätzliche Optionen für die Forschung und Entwicklung.
Dabei steht für die meisten Unternehmen aktuell natürlich der „direkte Draht" zu potenziellen künftigen Mitarbeitern im Vordergrund. So konnten auch einige Wildner-Designer schon vor dem Schul- oder Studienabschluss gute Erfahrungen in und mit unserer Agentur sammeln.

Auf das beste bewährt hat sich nun ebenfalls unsere enge Zusammenarbeit mit der Akademie Faber-Castell. Im April starten im renovierten historischen Fabrikgebäude „Alte Mine“ in Stein zwei neue Kurse im Studiengang Grafik-Design, um Entwürfe zur Ausgabe 2019 unseres interkulturellen Kalenders wholidays zu gestalten. Wildner+Designer begleitet das Projekt wieder im Rahmen eines Lehrauftrags.

Lehrauftrag an der Akademie Faber-Castell

Ende des Jahres 2016 ergab sich ein direkter und persönlicher Kontakt zur Leitung der Akademie Faber-Castell. Der Rektor Prof. Dr. Uli Rothfuss erfuhr über den Zeitungsbericht in den Nürnberger Nachrichten vom Projekt wholidays und bot uns die Zusammenarbeit an. In diesem künstlerisch gestalteten Kalender mit interkulturellem und karitativem Hintergrund sah er eine ideale Möglichkeit zur Mitarbeit seiner Design-Studenten an einem Praxisprojekt. Als Rahmen wünschte sich die Akademie eine reguläre, einsemestrige Lehrveranstaltung.

Der entsprechende Lehrauftrag ab dem Sommersemester 2017 wurde dem Wildner+Designer Geschäftsführer Stefan Wildner erteilt. Um die Betreuung der Studenten, die Vermittlung der Kenntnisse und die Anleitung der Arbeiten neben dem Tagesgeschäft in sorgfältiger Weise leisten zu können, wird der Agenturchef sehr tatkräftig durch sein Team unterstützt.

  • Akademie Faber-Castell im historischen Fabrikgebäude „Alte Mine“ in Stein
  • Grafik-Design-Kurs zur Gestaltung der Motive für wholidays 2018

Vom praktischen Studiensemester zur Mitarbeit

Mit Regina Kloiber – einer besonders erfolgreichen Teilnehmerin des letztjährigen wholidays Kurses – absolviert aktuell die vierte Studentin der Akademie Faber-Castell ihr praktisches Studiensemester bei uns. Die rund 50 weiteren Studenten, die sich Wildner+Designer für jeweils etwa 20 Wochen anvertrauten, studierten mit großem Anteil an der TH Nürnberg – oder an Hochschulen in Ansbach, Amberg, Augsburg, Darmstadt, Erlangen, Heidelberg, Hof, Regensburg, Schmalkalden, Stuttgart sowie Budapest (Ungarn), Duluth (Minnesota, USA), Mailand (Italien) und Kathmandu (Nepal).

Eine Mitarbeit nach dem Praktikum in unserem Büro – ob als studentische Hilfskraft in den Semesterferien oder im Rahmen einer Mitarbeit nach dem Studium – ergab sich bei 14 Studenten. 5 ehemalige Semesterpraktikanten gehören jetzt zu den tragenden Säulen von Wildner+Designer. Alleine diese Zahlen belegen die Entwicklung der Kooperationen zur Win-Win-Situation.

Bewerber für die duale Berufsausbildung im Betrieb

Natürlich sind Hochschulen nicht für alle Berufe und Unternehmen die besten Kooperationspartner. Wo Kandidaten für die duale Berufsausbildung im Vordergrund stehen, sind diese v. a. über die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen zu erreichen. Neben Betrieben für kurze Schülerpraktika werden mehr und mehr Unternehmen zur Begleitung von Projekten und Seminaren gesucht oder geeignete Referenten für berufliche Info-Veranstaltungen.

Der gute Draht zu Schulen kann auch mit bestem Gewissen durch Sponsoring oder „Image-Werbung“ unterstützt werden. Ganzseitige Anzeigen in den auch von Eltern beachteten Jahresberichten kosten meist nur um die 100 €, was eine permanente und breite Streuung erlaubt.

Frischer Wind, gutes Betriebsklima, weites Netzwerk

Arbeit ist aber natürlich nicht alles!
In jedem Semester werden die neuen Praktikanten vom Wildner-Team mit Spannung erwartet. Jeder einzelne setzt mit seiner Persönlichkeit, seinem Temperament, den Einstellungen und Ideen auch bei uns neue Impulse. Wir freuen uns über gute Zeiten bei Firmenläufen und köstliche Beiträge zu Mittags-Buffets.

Die mit dem ersten Tag der Praktika startenden Schulungen sollen neben der Vermittlung des Fachwissens persönliche Hemmnisse überwinden lassen und das Kennenlernen fördern. Das bessere gegenseitige Verständnis hat natürlich auch eine motivierende und damit produktive Zusammenarbeit zur Folge. Und gemeinsame Erfolgserlebnisse führen zu neuen persönlichen Verbindungen.

Auch wenn unser Unternehmen nicht jedem Semesterpraktikanten eine berufliche Perspektive bieten kann, bleiben persönliche Kontakte zu einzelnen Mitarbeitern sehr häufig bestehen. Sofern gelegentlich Bedarf an Tipps, Tricks und neuen Kontakten besteht, bietet ein gutes und wachsendes Netzwerk zusätzliche und gegenseitige Unterstützung.


Weiterführende Links:
Semesterpraktika von Design-Studenten – weitere Infos und Rückblick
wholidays 2018 – alle Entwürfe der Studenten der Akademie Faber-Castell

 

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